(75) Rediscovering books – Oder: 295 absichtliche Eselsohren

Während die internationale Elternschaft sich auf dem „Schlittenhügel“ vor dem Fenster tummelt, scheint es mir durchaus einladend, einfach zuhause zu bleiben und Bücher zu falten. Richtig gehört: Bücher falten. Neues Hobby. Ich hatte da noch eins aus dem Weihnachtsgottesdienst, das ich nur (aber immerhin) quergelesen habe. Es heißt „Rediscovering Jesus“. Hat man erst mal mit dem Falten angefangen, fällt das Aufhören schwer. In meinem Lieblings-Thriftstore zog ich ein paar dicke Schinken aus dem Verkehr, um die es nicht schade war, also solche Art Literatur für Frauen und Mädchen, die sich eher zum Falten als zum Lesen eignet. Ich nenne besser keine Namen. Das Bücherfalten habe ich leider nicht selbst erfunden, aber es gibt Blogger, die über solche Dinge genauso gerne berichten wie ich über deutsch-amerikanische Kontraste und New York ohne New York. Wer schönere Fotos zu diesem Thema sehen möchte, gibt „Buch“ und „falten“ in die Suchmaschine seines Vertrauens ein. Aber Vorsicht, es könnte passieren, dass an diesem Wochenende ein paar Bücher abhanden kommen und man sonst nichts mehr auf die Reihe kriegt. Das englische Eselsohr ist übrigens ein „dog-ear“.

snowSieht jemand einen Schlittenhügel? ( Ich auch nicht).