(98) Enthüllungen beim playdate – Oder: Mr. Mümmelmanns wahre Identität

Das Lieblingsspielzeug des Forschernachwuchses (oder das des Lifescientisten) hat ein graues Kuschelfell, lange Ohren und eine süße Schnauze. „Mr. Mümmelmann“ ist darum sein Name. Der sagt Gute Nacht, Guten Morgen und Guten Appetit und ist stets  zur Stelle, wenn die Stimmung zu kippen droht. Er kann sogar Musik machen. Kein Tag vergeht ohne seine grandiosen Auftritte. Dankeschön, lieber Mr. Mümmelmann, dass du wieder für uns gesungen hast! Inzwischen ist Mr. Mümmelmann  so etwas wie ein Familienmitglied geworden.
Als solches stellte ich Mr. Mümmelmann beim playdate vor. „What does Mümmelmann mean?“, fragte eine Mitmutter. „It actually means rabbit“, sagte ich. „Well“, sagte eine der Mütter, „I think THAT is a donkey“. Ein Esel? Das wollte ich nicht glauben und ging gleich alle Merkmale des Phänotyps Hase durch: Lange Ohren? Vorhanden! Weiches Fell? Vorhanden! Stummelschwänzchen? Fehlanzeige! Da, ein langes Etwas am Hasenpo – eindeutig, ein Esel! Und die Hufe! Plötzlich war es mir klar. Wie konnten wir das nur übersehen.
Er könne trotzdem „Mümmelmann“ mit Nachnamen genannt werden, meinte die scharfsinnige Mitmutter, und das stimmt natürlich. Der Metzger kann schließlich auch Müller heißen und der Bäcker Schneider. Und New York hält auch nicht immer, was es verspricht.

hase1Mr. Mümmelmann; hier mit seiner Autobiographie

hase2Phänoptyp Esel