(328) Matschepampe – Oder: Produkte, die die Welt nicht braucht

„Haben wir noch Mais?“, fragt der Lifescientist aus der Küche.

„Ja, klar!“ Frau Life Science weiß doch, was sie eingekauft hat.

‚“Das ist aber alles Matsch“, beschwert sich ihr Hobbykoch nach dem Öffnen der Dose.

Was ist hier los? Ist da was schlecht geworden?

Nein, das gehört so. Das ist sweet corn creamy style. Etikett lesen hilft! Am besten vor dem nach Hause tragen. Denn aus Matschepampe vom Mais kann man beim besten Willen nichts Gescheites kochen.

 

Matschepampe
Matschepampe aus Mais. Gibt es auch in Ananas. Heißt dann, würde man es vorher lesen,  schlicht „Crushed Pineapple“. Auch das hatten die Life Sciences schon zuhause. Zweifach. War halt im Angebot. Sogar organic (bio). Aber eben Matsch.

Eine Matschepampe ganz anderer Art hatte neulich der Lifescientist im Mund. Das war beim Zähneputzen. Der kleine Schatz hatte sich gewünscht, dass endlich mal wieder die ganze Familie gleichzeitig Zähne putzt. Für ihn das Größte! Da verschwindet allerdings der Lifescientist aus dem Bad und kehrt kurz darauf schmatzend und und schleckend zurück.

„Jetzt hat sich gerade meine Zahnbürste im Mund aufgelöst“, sagt er. Den Lifescientisten wundert hier schon lange nichts mehr, er nimmt sich eine neue Bürste aus dem Körbchen. Nur Frau Life Science macht sich noch die Mühe, diese Episode in den Blog zu schreiben.