(337) Saftig – Oder: Verbrauchertipp

Wenn man sich in New York City in eine medizinische Ambulanz begibt (so wie der Bruder von Frau Life Science) muss man sich nicht nur auf High-End-Medizin gefasst machen:

Nach der Blutabnahme im Emergency Room

…sondern vor allem auf eine saftige Rechnung.

Und wenn man denkt, „Oh Mann! Das sind ja fast 1000 Dollar!“, dann sollte man sich bewusst machen, dass das doch erst der Anfang ist. Die zweite Rechnung folgt bestimmt, denn das gehört hier so.

Rechnung Nr. 1 ist für den behandelnden Arzt, Nr. 2 ist für die Ambulanz und ihre Dienste. Ein Krankenwagen wird gegebenenfalls gesondert berechnet. Ein  paar Stunden Aufenthalt in einem Emergency Room samt der erforderlichen Checks schlägt also mit über 9000 Dollar zu Buche. Haben Sie das auf der hohen Kante? Man muss dazu keine volle Nacht im Krabnkenhaus geblieben sein. Möglicherweise geht es einem nicht einmal besser.

Sollten Sie, lieber Leser, also eine Reise planen, insbesondere eine in die USA, und sich ohne eine Auslands-Krankenversicherung durchschlagen wollen, dann sagen Sie nicht, Frau Life Science hätte sie nicht gewarnt.

Noch hat der Bruder keine Zusage für die Kostenübernahme seiner Versicherung (Gegebenenfalls muss via Life Science-Blog noch Crowdfunding betrieben werden – Frau Life Science baut auf Sie).

Aber das Wichtigste ist: Der Bruder ist wieder wohlauf.

Kunst im Krankenhaus: Flammende Herzen unter Röntgenstrahlen; sicher teuer, das Bild.