(352) Haunted House an der 72nd Street – Oder: Die spinnen, die Amis

Bei der East 72nd Street, zwischen Lexington und Madison Ave, kann diese Woche keiner einfach so weitergehen. Ein Townhouse wurde zum Spukschloss umdekoriert; alljährlich schießt man hier in Sachen Halloween-Dekoration den Vogel ab.

Allgemeines Staunen unter den Gehweg-Gängern ob der vollbrachten Kulturleistung. „Und das machen sie alles selber?“, fragt jemand einen Mann, der gerade aus dem Haus herauskommt. Das wird jedes Jahr mehr, sagt eine Frau im Vorbeigehen. Die müssen ein Lager haben! Oder woher nehmen Sie immer dieses Zeug her. Das stimmt! Letztes jahr schaukelte ein untotes Mädchen im Baum, dieses Jahr ist in der Baumkrone ein Fake-Ast mit Gelenk angebracht. Was immer da später noch in Bewegung kommt!

Eine Mutter öffnet das Verdeck des Kinderwagens und wirft den Kopf zurück, als sie feststellt, dass das Kind ausgerechnet jetzt schläft, wo es etwas einmaliges zu sehen gibt. (Man sollte nie die Fähigkeit der Kinder zum Selbstschutz überschätzen).

Es ist das pure Grauen, das bei diesem Townhouse auf die Passanten wartet. Empfindsamen Menschen und Kindern sei von der Betrachtung der folgenden Bilder auf diesem Blog abgeraten.  Auf der 72. Straße findet das allerdings uneingeschränkt Beifall. Wem´s nicht gefällt, der kann ja woanders langgehen.

 

 

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