(362) Inselmamas 2015-2018 – Oder: Merci, dass es euch gibt

Kennen Sie die Fernsehwerbung aus den Neunzigern für die „Merci“-Schokolade? Merci, dass es dich gibt? Merci, dass es EUCH gibt, das möchte Frau Life Science ihren Inselmüttern sagen. Sie waren ihr stets eine Inspiration und mit ihnen hat sie am liebsten Gespräche nie zu Ende geführt. Singen Sie, lieber Leser, daher hier und heute folgenden Text gedanklich auf das „Merci, dass es dich gibt“-Lied. Egal wie.

Du bist an meinem öden Tag spontanes Lunch.
Du bist in meiner fremden Welt der Ankerplatz.
Du bist der Weihnachtsbaum, der an – der Decke kratzt!

Merci, dass es dich, E., gibt.

Du bist die Einzigartige in meinem Chor.
Bei meinem Spiel-Parkhaus bist du das Rosarot.
Du bist an meinem Sommertag das Planschbecken!
Merci, dass es dich, U., gibt.

Du bist der Topfen-Quark in meinem Palatschinken. 
Du bist Manhattan Avenue in in meinem Greenpoint. 
Du bist für Captains Kehrtwende der Gru-u-u-nd!
Merci, dass es dich, Z. , gibt!

Du bist das Window in meinem Fensterkonzert. 
Du bist der schönste Tisch auf deiner Dachterrasse.
Du bist auf meinem Keksherz die Sprinkles!
Merci, dass es dich, M., gibt!

Du bist die Dattel auf meinem kleinen Tellerchen.
Du bist Gewürznelke in meinem schwarzen Tee.
Du bist bei meiner Aldi-Tour das perfekte Make Up! 
Merci, dass es dich, A., gibt!

Du bist bei meinem Play Date der beste Fotograf.
Die bist die, die Englisch versteht, auch wenn es keines ist. 
Du bist in meinem Hot Pot das Fleisch!
Merci, dass es dich, W., gibt! 

Du bist die einzige, die anklopft und nicht schellt.
Auf meinem White Board, da bist du der schwarze Stift.
Du bist in meiner Schulklasse die Nummer Eins!
Merci, dass es dich, T., gibt!

Du bist bei meinem Müttersport der leichte Wind.
Du bist in meinem Thanksgiving der Bratenduft.
In meinem Hefegebäck da bist du Rosine!
Merci, dass es dich S. gibt!

Du bist Sushi selbsgemacht in einer Box.
Du bist das Tuch, das diese Kiste sorgsam birgt. 
Du bist auf meines Babys Wange ein „fremder“ Kuss!
Merci, dass es dich, S. gibt. 

Du bist bei deiner Hausparty das weiße Kleid. 
Du bist auf allen Kuchen noch  der Legostein.
Du kommst zu meinem Basteltreff zum Reden nur!
Merci, dass es dich, B., gibt!

Du bist in meinem Herzmoment der Schnappschuss.
Wer dich lächeln sieht, ahnt gar nicht, was du wuppst. 
Du bis an meinem Inseltag der Sonnenschein!
Merci, dass es dich, F., gibt. 

Du bist in meiner Kalligraphie der Pinselschwung.
Du bist in meinem Okonomiyaki Weißkraut.
Du bist in meinem Blogpost die Träne!
Merci, dass es dich, Y.,  gibt.

Du bist auf meinem Flitzefahrrad Kindersitz.
Du bist bei meinem Kinderlied die Ukulele.
Du bist in meinem Farbensong die Strophe „bunt“!
Merci, dass es dich, S.,  gibt.

(Strophen nicht vollzählig)

Das waren Inselmütter zwischen 2015 und 2018. Immer gerne eine von ihnen war und ist: Frau Life Science.

 

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Bei der musikalischen Untermalung dieses Beitrags wirkt heute mit: Das Lesben- und Schwulen-Orchester; gesehen im Central Park.