Kinder impfen dürfenmüssensollenwollen

Dass Frau Life Science im „Team Impfen“ ist, dürfte der eine oder andere aufmerksame Lesegast bereits „zwischen den Zeilen“ entnommen haben.

…und die Kinder???

Manche Eltern wollen nichts lieber als dürfen, andere haben Angst zu müssen. Die K-Frage treibt jedes Lager irgendwie um. Eine Angst ist auf beiden Seiten zuhause.

Was meinen denn die Kinder selbst dazu? Der Forschernachwuchs hat Impfneid von der schlimmsten Sorte. Er will auch. Kinder wünschen sich Entlastung.

Impfstoff für Kinder ist aber eigentlich ebensowenig vorhanden wie Daten über sie.

Also, Kinder impfen – wie jetzt: man darf, aber man soll nicht, doch irgendwie muss man auch. Kann man denn? Es ist maximal kompliziert.

In dieser mehr als heiklen Situation stellt die Bundesregierung einen Werbefilm zum Impfen von Kindern online, in dem zu sehen ist, wie sich die Pandemie mittels Bauklötzen ausbreitet.

Und da kann Frau Life Science nur solche staunen, dass mit ihrem Steuergeld fürs Impfen einer Altersklasse geworben wird, für die es keinen rechtlich zugelassenen (bis 12 Jahren), geschweige denn einen von Fachleuten empfohlenen Impfstoff (ab 12 Jahren) gibt.

An wen richtet sich nun dieses Video und wie genau soll der Rezipient im Anschluss handeln?

Sehr hübsch auch das AHA-Emblem oben rechts zu Beginn des Videos. Da möchte man nach 15 Monaten Pandemie gerne rufen:

„Ich kaufe ein L”.

6 Gedanken zu “Kinder impfen dürfenmüssensollenwollen

  1. Finde ich auch schwierig. Gleichzeitig hört man, dass das Erkrankungsrisiko bei Kids super-gering ist, also dürften die Erkrankungen unter Kindern durch die Impfung nicht sonderlich sinken und man nimmt vielleicht eher anderen Bevölkerungsgruppen Impfstoff weg. Den es eh schon so knapp gibt. Die Reduzierung des Übertragungsrisikos, sollte uns aber allen wichtig sein, sonst hocken wir im Herbst wieder in unseren Höhlen. Noch komplizierter wird es, wenn die Kids im Teenie-Alter sind und dann ja auch noch „über ihren Körper“ mitreden wollen. Nicht einfach…

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  2. Meine Kinder sind ja jetzt schon etwas älter (13 und 16), aber als klar wurde, dass sie sich impfen können, ging es ihnen nicht schnell genug. Und das hat uns sehr überrascht, war der Pieks in der Vergangenheit nämlich mehr als schwer an die Kinderseelen zu verkaufen und die Impfung selbst war auch jedesmal ein Akt. Für alle Beteiligten. Sie sind nun definitiv Pro-Impfen. „Wir wollen unser Leben zurück.“ Da sie sich genau an die Zeit vor Corona erinnern können, wissen sie was ohne Corona bedeutet. Hier in Kanada/Québec dürfen die Kinder ab 14 Jahren selbst entscheiden, 13 und 12 jährige brauchen das Einverständnis eines Erziehungsberechtigten. Die bis 17 jährigen haben sich auch bereitwillig impfen lassen. Die Sorgengruppe sind die 18 bis 29 jährigen, die wollten irgendwie nicht. Seit dieser Woche kann man an einer Lotterie teilnehmen in Québec. Zu gewinnen gibt es ab 18 bis zu einer Million Dollar, die Altergruppen darunter können Scholarships von 20,000 Dollar gewinnen. Offensichtlich hilfts, diejeningen, die etwas impfmüde waren, haben jetzt wohl aufgeschlossen. Allerdings bin ich mir jetzt nicht sicher, ob das jetzt wirklich der richtige Weg ist, aber, wenn es hilft……

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  3. Nun, da die Fachleute der STIKO ihre Meinung, 12-17-Jährige zu impfen, geändert haben, hat Frau LS ihre Meinung, den Fachleuten zu vertrauen, geändert, oder befürwortet sie jetzt die Impfung 12-17-Jähriger?

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