Akute Ski-itis oder Teneriffose

Frau Life Science führt ihre Klasse im zweiten Jahr. Zu diesem einen Vater hat sie aber weder Gesicht noch Namen vor Augen oder auch irgendeine Email je erhalten. Bis heute. Er scheint auch mit den Usancen von Schule in keiner Weise vertraut zu sein. Zum Beispiel damit, dass es für eine zweitägige Abwesenheit kein ärztliches […]

Weiterlesen "Akute Ski-itis oder Teneriffose"

Haustiere

Der Forschernachwuchs wünscht sich ein Haustier. Lange schon. Er wollte einst einmal schon seine eigenen Parasiten adoptieren, aber das ging nicht. (Leben mit Kindern bringt einige Absurditäten mit sich, so auch die sehr akrobatisch herumturnende Würmchen im Klo. Zum Glück lange her). Ein Hund kommt Frau Life Science nicht ins Haus. Katze schon eher, aber […]

Weiterlesen "Haustiere"

Textile Abwege

„Was müssen das für Flüsse sein, wo die gros-sen Elefanten baden gehen, ohne Bade-hoooo-se!“ Ein beliebter Gassenhauer der Familie Life Science, besonders in den jeweiligen U3-Kleinkind-Phasen. Hahaha! Ohne Badehose! Wie unbegreiflich lustig! Im Urlaub im fränkischen Familienhotel wurde der familieninterne Running Gag nun unerwartet Wirklichkeit. Für Poolbesuche der Hotelgäste waren immer weiße Handtücher in einer […]

Weiterlesen "Textile Abwege"

Rückblick 2023

Familie 1 neuen Babysitterin ins Herz geschlossen, einen großen Schritt gewagt 1 Patenkind zum Besuch in Berlin empfangen 1 Trauerfeier beigewohnt 1 Familienmitglied kennengelernt, nach fast 10 Jahren Ehe; sich wie in einer Soap gefühlt, wo in jeder Staffel neue Brüder, Schwestern und leibliche Kinder an der Tür klingeln. Sich gefreut an den eigenen Eltern […]

Weiterlesen "Rückblick 2023"

Kommet ihr Worte, oh kommet doch all

Frau Life Science war auf einem Benefizkonzert für Kinder in Not. Es traten dort zwei Chöre auf und eine schrille Band und der Rahmen war kirchlich angehaucht. Stadtkirchen sind bekanntlich Frau Life Sciences Wohlfühlzonen: Bin Mensch. Darf sein. Weil Advent und so, wurde „Wie soll ich dich empfangen“ von einer Solistin intoniert (das Lied ist […]

Weiterlesen "Kommet ihr Worte, oh kommet doch all"

Kling, Glöckchen, klingelingeling

Das Telefon der Großeltern samt Faxgerät ist plötzlich kaputt. Sie übermitteln diese Information via analogem Handy und bitten kurzangebunden um Rückruf auf selbigem, wegen der Kosten. Sie haben nämlich keinen Vertrag, sondern müssen analog mit dem Mercedes ins Städtle zum Aufladen los fahren. Damit kommen sie klar, es ist eben ein Notfallhandy für unterwegs und […]

Weiterlesen "Kling, Glöckchen, klingelingeling"

Alte Bekannte

Beitrag zur Blogparade auf Mutter-und-Sohn.blog Blogs sind aus der Mode gekommen, ja. Das ist aber egal. Im Leben von altbackenen BlogleserInnen gibt es Momente, da kriegt man Herzklopfen: Wenn nach längerer Zeit sich AutorInnen zu Wort melden, die einem – warum auch immer – persönlich liegen. Es ist wie beim Einkaufen unverhofft einen alten Klassenkameraden […]

Weiterlesen "Alte Bekannte"

Schulpflicht einseitig erfüllt

Die Schule des Forschernachwuchses wird seit Wochen immer wieder bestreikt. Oft steht es auf der Homepage, aber wenn die mitbestreikt wird, dann nicht. Es ist in des Forschernachwuchses Fall die Bildung Gegenstand des Streikes, nicht die Betreuung; somit merkt man es groß gar nicht. Im Gegenteil, keine Hausaufgaben und so, gechillt eigentlich. Nervt eh immer. […]

Weiterlesen "Schulpflicht einseitig erfüllt"

Individuell

In einer Schulklasse sind nicht alle gleich und manche Kinder brauchen besondere Zuwendung. Manche oder vielleicht viele. Oft genug hat man schwarz auf weiß Dokumente und Befunde, man liest und versteht, und man bespricht sich und legt Maßnahmen fest: Dieses oder jenes Kind würde davon profitieren, dass… wir vereinbaren jetzt Folgendes und ab sofort machen […]

Weiterlesen "Individuell"

Zweiundzwanzig zu Zweiundzwanzig

Die verschobene|Geburtstagsfeier fand dann doch noch statt – anders als ursprünglich geplant – in einem Geburtstagsstattfinde-Etablissement zum Thema Fußball. Das war eine Turnhalle mit mehreren abgegrenzten und eingenetzten Spielfeldern auf Kunstrasen. Das Feld stand 90 Minuten zur Verfügung, danach wurden vom Gastro-Personal flink die gewählten Frittate gereicht und man konnte sie mit einem neonfarbigen Eisgetränk […]

Weiterlesen "Zweiundzwanzig zu Zweiundzwanzig"