About

Bloggen muss sein, und das tut an dieser Stelle die Mutter eines Kindergartenkindes und Ehefrau des sogenannten Lifescientisten. Letzterer ist „schuld“ am dreijährigen Aufenthalt der Familie in New York City  in den Jahren 2015-2018. In dieser Zeit entstand dieser Blog.

New York. An dieser Stadt kann man sich reiben. Und Reibung erzeugt nicht nur Wärme, sondern vor allem auch auch Texte. In Frau Life Sciences persönlichem New York lagen die Geschichten auf der Straße, schwammen im Public Pool oder poppten im Elternnetzwerk auf. Es waren Geschichten vom täglichen kleinen Scheitern und vom Glück im Winkel, von amerikanischen Spleens und New Yorker Schrullen. Geschichten vom trauten Familienleben und irrem Großstadtwahnsinn, von horrenden Preisen und unbezahlbaren Erfahrungen und vom Residieren in einer ganz besonderen Neighborhood, nicht in Manhattan oder doch mittendrin, auf dieser fieberthermometerförmigen East River-Insel, die ihresgleichen sucht: Roosevelt Island.

New York ist vorbei, jetzt ist Berlin angesagt. Natürlich hat das wieder der Lifescientist ausgeheckt. Bloggen muss immer noch sein. Mal ist das Schwimmbad zu voll, mal schmeckt dem Kind die Medizin nicht. Irgendwas ist immer. Wer mit offenen Augen durch die Stadt geht, trifft auf Biber und Fuchs oder auch Sandhund

Und Sie so?

Nachrichten über das Kontaktformular oder an die unten angegebene Emailadresse werden mit Freude empfangen und selbstverständlich beantwortet. Man lebt schließlich davon.

Ihre Frau Life Science

info@narrenfreiheit.blog

 

 

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…alter Begüßungstext:

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Janet Zweig: „Carrying On“ / U-Bahn-Kunst in der Spring Street

Was ist narrenfreie Life Science?

Momentan lebe ich, „in my thirties“ wie der Amerikaner sagt und Mutter eines Sohnes, versehentlich in New York City. Dazu geführt hat die Life Science, die Wissenschaft vom Leben in seinen kleinsten Einheiten. Das macht der Lifescientist und das geht hier am besten, denn hier sind schon die anderen und die Millionenlady. Familie haben geht auch hier am besten, unter anderem wegen der guten Einkaufsmöglichkeiten und der schönen Spielplätze. Wer braucht da noch Elterngeld.

„Life Science“ ist ein schönes Wort: Da ist das chaotische Leben mit der ordentlichen Wissenschaft verheiratet, ohne Bindestrich. Vom Aufeinandertreffen der Gegensätze lebt auch dieser Blog. Von Deutschland, das ordnet und abgrenzt, und darin auch jeder sich, und von Amerika, das zusammenfügt und verbindet, auch Unmöglichstes. Das Land der unbegrenzten Möglichkeiten – die Phrase erscheint mir wahrer denn je. Ein Schneemann kann hier neben der Heiligen Mutter Gottes im Vorgarten stehen und mit ihr um die Wette leuchten, der Biomüll im Gefrierfach lagern und die zarte Ballerina vor Fabrikschornsteinen tanzen. Eine Socke kann mit einer anders gemusterten eine fröhliche Funktionsgemeinschaft bilden, die Elektrotechnik geistlicher Spiritualität dienlich sein.

Ich werde ausschweifend. Mit der Life Science wird man nie fertig, das Leben ist nie zu Ende erforscht. Darum kommt der Lifescientist immer so spät heim und darum gehen mir nie die Themen aus.

Ihre Frau Life Science