About

Bloggen muss sein, und das tut an dieser Stelle die Mutter eines Kindergartenkindes und Ehefrau des sogenannten Lifescientisten. Letzterer ist „schuld“ am dreijährigen Aufenthalt der Familie in New York City  in den Jahren 2015-2018. In dieser Zeit entstand dieser Blog, nachzulesen in den Beiträgen (1) bis (363)

New York. An dieser Stadt kann man sich reiben. Und Reibung erzeugt nicht nur Wärme, sondern vor allem auch auch Texte. In Frau Life Sciences persönlichem New York lagen die Geschichten auf der Straße, schwammen im Public Pool oder poppten im Elternnetzwerk auf. Es waren Geschichten vom täglichen kleinen Scheitern und vom Glück im Winkel, von amerikanischen Spleens und New Yorker Schrullen. Geschichten vom trauten Familienleben und irrem Großstadtwahnsinn, von horrenden Preisen und unbezahlbaren Erfahrungen und vom Residieren in einer ganz besonderen Neighborhood, nicht in Manhattan oder doch mittendrin, auf dieser fieberthermometerförmige East River-Insel, die ihresgleichen sucht: Roosevelt Island.

New York ist vorbei, jetzt ist Berlin angesagt. Statt des East Rivers ist es nun der Teltowkanal im Südwesten der Stadt. Natürlich hat das wieder der Lifescientist ausgeheckt.

Was macht Frau Life Science eigentlich beruflich?
Nichts, wofür man einen Paycheck bekommt. Sie ist beurlaubt und betreibt lediglich ihr eigenes Bed and Breakfast, in dem ein sehr kleiner und ein sehr großer Mann dauerhaft untergebracht sind.

Bloggen muss immer noch sein.

Was Sie ab jetzt an dieser Stelle finden, das weiß Frau Life Science jetzt auch noch nicht. Aber bleiben Sie einfach dran.

Bis auf Weiteres wird es keine Kommentarfunktion auf diesem Blog geben. Nachrichten über den Kontakt-Bereich (Startseite oben rechts) werden jederzeit hocherfreut entgegengenommen und selbstverständlich beantwortet. Man lebt schließlich davon.

Ihre Frau Life Science

 

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…alter Begüßungstext:

startbild
Janet Zweig: „Carrying On“ / U-Bahn-Kunst in der Spring Street

Was ist narrenfreie Life Science?

Momentan lebe ich, „in my thirties“ wie der Amerikaner sagt und Mutter eines Sohnes, versehentlich in New York City. Dazu geführt hat die Life Science, die Wissenschaft vom Leben in seinen kleinsten Einheiten. Das macht der Lifescientist und das geht hier am besten, denn hier sind schon die anderen und die Millionenlady. Familie haben geht auch hier am besten, unter anderem wegen der guten Einkaufsmöglichkeiten und der schönen Spielplätze. Wer braucht da noch Elterngeld.

„Life Science“ ist ein schönes Wort: Da ist das chaotische Leben mit der ordentlichen Wissenschaft verheiratet, ohne Bindestrich. Vom Aufeinandertreffen der Gegensätze lebt auch dieser Blog. Von Deutschland, das ordnet und abgrenzt, und darin auch jeder sich, und von Amerika, das zusammenfügt und verbindet, auch Unmöglichstes. Das Land der unbegrenzten Möglichkeiten – die Phrase erscheint mir wahrer denn je. Ein Schneemann kann hier neben der Heiligen Mutter Gottes im Vorgarten stehen und mit ihr um die Wette leuchten, der Biomüll im Gefrierfach lagern und die zarte Ballerina vor Fabrikschornsteinen tanzen. Eine Socke kann mit einer anders gemusterten eine fröhliche Funktionsgemeinschaft bilden, die Elektrotechnik geistlicher Spiritualität dienlich sein.

Ich werde ausschweifend. Mit der Life Science wird man nie fertig, das Leben ist nie zu Ende erforscht. Darum kommt der Lifescientist immer so spät heim und darum gehen mir nie die Themen aus.

Ihre Frau Life Science