(385) Es lebe der Baumstumpf – Oder: Trittbrettfahrer

Sie geben dem Bezirk Steglitz-Zehlendorf ein Gesicht, viele Gesichter: die Baummännchen am Straßenrand. Es gibt bestimmt an die hundert von ihnen. Traurig genug, dass aus welchen Gründen auch immer so viele Bäume abgesägt werden. Seit dem Jahr 2005 macht ein Künstler namens Harald Kortmann aus den trostlosen Stümpfen sympathische Wichtel und zaubert Passanten und Autofahrern […]

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(312) Die Achterbahn am Fluss – Oder: Living next door to Alice`s Roundabout

Was ist das bloß auf dem roten Gestell unterhalb der Queensboro Bridge auf Manhattan-Seite? Familie Life Science hat sich das von Anfang an gefragt. Eine ausrangierte Achterbahn? Der Überrest einer amerikanischen Kirmes? Ein kaputtes Werbeschild? Auch Inselbesucher wunderten sich stets. Es blieb ein ungelöstes Geheimnis. Bis im Elternnetzwerk jemand ein Plakat mit einer Veranstaltungseinladung postete. […]

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(301) Perfect Strangers – Oder: Stück für Stück New York

Es gibt ja hier die tollsten (Kunst-)Museen. Man sollte viel öfter hingehen. Wer im Alltag nicht die Muse findet, sich ein paar Stunden Zeit für einen Museumsbesuch zu nehmen, hat die Möglichkeit, mal eben schnell Kunst zu genießen so zwischendrin, mitten in seinem täglichen „commute“. Eintritt zweifünfundsiebzig, inklusive Beförderung. Ein gutes Beispiel für so ein […]

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(266) Carrying on – Oder: sein Päckchen tragen

Ganz schön viel Kunst kann man entdecken in den miefigen U-Bahn-Sationen dieser Stadt. Die besten „Ausstellungen“ abzufahren in einer Subway-Kunst-Tour, dafür waren Frau Life Science und ihre Besucherin gleich Feuer und Flamme, als ihnen die Idee kam. Koscht nix und ist höchst inspirierend. Ganz typisch für Subway-Kunst sind Mosaike. In der 23. Straße flattern lustige […]

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(247) The New York Earth Room – Oder:  Eintritt frei für eine etwas andere Ausstellung

Etwas, das dem Großstädter fremd ist, ist Erde. Dunkle, lockere, herb duftende organische Masse. Die sieht man nicht alle Tage, schon gar nicht in der Menge. Noch dazu völlig frei von Müll und Hundepipi. Damit jeder sich die Erde in Ruhe ansehen kann, sperrt man sie in New York in eine nicht gerade kleine Wohnung. […]

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(133) Spieglein, Spieglein… – Oder: Umsonst und draußen

Spiegel sind toll. In Brooklyn stecken welche vertikal im Boden. Als Beinahe-Spirale angeordnet und begehbar, das Ganze. Fotografierbar, ohne dass daraus ein unfreiwilliges Selfie wird. Dieses Spiegellabyrinth hat denselben Schöpfer wie die orangefarbenen „Sitz“bänke. Hoffentlich steht es immer noch und wurde nicht mitsamt den Bänken deinstalliert. Werde es  bei Gelegenheit nachprüfen.

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