„Pädagogik“ der frühen Kindheit in Zeiten von unser aller Krankenstand

„Der Krankenstand ist nach wie vor hoch…“

Das Herzmädchen ist seit Montagmorgen und bis Weihnachten unangekündigt und alleine in eine andere Gruppe auf einem anderen Stockwerk gekommen. Die Erzieherinnen dort – auch noch nie gesehen.

Dass sie genau gleich heißen wie die richtigen Erzieherinnen, nämlich Petra und Annette, ist sehr praktisch. Frau Life Science schlägt vor, dass Erzieherinnen einfach generell Petra und Annette heißen, also immer die, die morgens gekommen sind, dann ist das Rumsschieben der Kinder viel einfacher. Bist du heute Annette? Ok, dann mach ich Petra.

Kompliment trotzdem an die heutige Petra und die heutige Annette, sie schaffen es mit Gelassenheit und Charme, eine gute Stimmung aufrechtzuerhalten. Nicht selbstverständlich.

„Sie holen Herzmädchen ab, stimmt’s? Ich sehe gleich die Ähnlichkeit.“

Da freut sich Frau Life Science. Wer möchte nicht einem Herzmädchen ähnlich sehen?

In der fremden Garderobe, an Petes Haken, zieht sich das Herzmädchen an. Und dann Tschüss!

Beinahe hätten sie das Stoff-Schaf vergessen, das da auf dem verstaubten Luftfilter liegt, Pardon, auf dem Beistelltisch. Als Luftfilter wäre er ja eingesteckt.

(Und das ist wohl nur EIN Beispiel für das gesellschaftsweite, tatenlose Hinnehmen eines untragbaren Krankenstandes)

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