(429) Three little monkeys – (Englischsprachiger Bilderbuch-Tipp)

Leseempfehlung ohne Auftrag oder Bezahlung. Hilda Snibbs ist eine alleinstehende Dame, die in Paris lebt. Alleinstehend stimmt nicht ganz, teilt sie doch ihre Stadtwohnung mit Tim, Sam und Lulu, drei quicklebendigen Äffchen. Frau Life Science selbst ist ja mit einem einzigen selbsternannten Äffchen schon ausgelastet, aber Hilda ist da schon ein anderes Kaliber. Hilda Snibbs […]

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(428) Bruxismus

Bruxismus ist Zähneknirschen. Also nicht im übertragenen Sinn, sondern real-physisches. Unwillkürliches Zermalmen der eigenen Beißerchen unter teils erheblichem Geräuschaufkommen. Frau Life Science macht das leider ab und zu, wenn sie schläft. Genau weiß sie es auch nicht, denn würde sie es selbst merken, könnte die es ja einfach bleiben lassen. Vermutlich muss sie nachts manch […]

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(426) Mobilitätskonzepte

Familie Life Science hat zwar kein eigenes Auto, dennoch steckt sie jede Menge monetäre und physische Kraft in ihre Fortbewegung. Als Ergänzung zum großen Gelben halten sie sich einen einfachen Tretroller, mit dem der Forschernachwuchs theoretisch rollert, praktisch aber viel zu oft mit der flachen Hand der Mutter an den Schultern angeschoben wird. Das kostet […]

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(427) Ich heirate meine Familie

Frau Life Science hat sich bei einer Tasse Kaffee mit einer anderen Mutter aus Palästina unterhalten, Fuada heißt sie, und sie ist sehr nett. „Ich bin mit meinem Cousin verheiratet“, erwähnt sie, „das ist ja in Deutschland verboten. Aber wo ich herkomme, ist das nicht so selten.“ Das ist doch nicht verboten, glaubt Frau Life […]

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(425) Angepasste Post

Direkt unter dem sogenannten Bierpinsel in Steglitz steht ein auffälliger Post-Briefkasten. Auf ungewöhnlich niedriger Höhe angebracht – extra für Rollstuhlfahrer? Kleine Menschen? Aber warum bloß ist der Einwurfschlitz dem Gehweg abgewandt? Erst ein regionaler Newsletter brachte der ahnungslosen Frau Life Science die Antwort: Der speziell angepasste Briefkasten richtet sich an eine ganz besondere gesellschaftliche Randgruppe […]

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(424) Miracel Whip

Kennen Sie die Mayonnaise-Werbung aus den Neunzigern von Miracel Whip, die mit dem WHOOP, WHOOP? Wo alles schwer und fad ist und sich in Grautönen abspielt? Und alles nur wegen der falschen Mayonnaise? WHOOP, WHOOP ist es manchmal auch in Berlin. Familie nicht da: WHOOP. Freundes- und Bekanntenkreis:  hält sich immer noch in Grenzen – WHOOP, WHOOP. […]

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(423) Laterne, Laterne

Freitagnachmittag. Frau Life Science ist früher als sonst in die Kita gekommen und begibt sich mit dem Kinde in das Esszimmer, um auf kleinen Stühlen an kleinen Tischen mit Müttern und Vätern, Omas und Opas eine Laterne für den Martins-Umzug zu basteln. Die pädagogischen Mitarbeiter haben alle benötigten Materialien, Kleister, Pinsel, Transparentpapier, Käseschachtel-Rohlinge bereitgelegt (Arbeitssoll […]

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