Eine fleißige Blogleserin ist für immer offline gegangen, es ist die Mutter der Blogbesitzerin.
Wenn ein Lebensende einigermaßen angekündigt näher kommt und zumindest die korrekte Reihenfolge des Ablebens eingehalten wird, wenn der letzte Ort das eigene Zuhause ist, dann ist das ein besonders Geschenk für die Zurückbleibenden und eines, das leider nicht jeder erhält.
Und es ergibt sich ein Zeitraum, Tage oder Stunden, in dem sich vieles wie von alleine fügen kann.
Willkommen in der gedönsfreien Zone.
Nicht, warum dauert es so lange, sondern
gut, dass du kommst.
Nicht, wir müssen erst X, dann Y, sondern
wir schauen jetzt einfach mal.
Nicht, warum haben wir (nicht) noch, sondern
es ist jetzt wie es ist.
Von wie oft muss man jetzt und was, zu
Die Fachleute haben gesagt, wir müssen gar nicht immer was machen.
Frau Life Science findet die gedönsfreie Zone irgendwie sehr gut und möchte sich fast gerne öfter darin aufhalten. Warum nicht morgen beim Bestattungsinstitut bewerben, denn sie weiß jetzt, wo der Hase langläuft. Oder vielleicht ein Ehrenamt im Hospiz? Das kann sie ja jetzt auch.
Das ist natürlich Quatsch, da gehört etwas mehr dazu als ein unerwarteter Crashkurs.
Darum ein Hoch auf diejenigen, die das alles wirklich können und machen:
Ein Hoch auf alle Fachkräfte aus der mobilen Pflege und auf die der palliativen Medizin.
Ein Hoch auf PfarrerInnen. Auf BestatterInnen auch.
Und ein Hoch aufs Dorf.
Ein ganz besonderes Hoch auch auf Edeka Schätzle, wo Einzelhandelskaufleute und Probierstandbetreuerinnen eine echte oder gefühlte Umarmung für verwitwete Senioren immer vorrätig haben. (Wahrscheinlich machen sie nach Ladenschluss heimlich psychologische Fortbildungen im Verkaufsteam und tun nur so, als ginge es hier um Rinderhack und Spätburgunder, wer weiß.)
Tschüss, Mama. Kannst jetzt im Himmel alles mitlesen. Brauchst keine elektrische Lupe mehr und musst dir keine Sorgen machen um die Batterien (1,99 € im Sechserpack), dass sie verschwendet werden, weil du nicht mehr sehen kannst, ob der Schalter an oder aus ist. Es ist ok. Die “gedönsfreie Zone” gilt auch für dich.
Wir sehen uns im Himmel. Denn du hast „Ja“ gesagt.
Urlaubsleben mehrgenerational
Liebe Renate, herzlichen Beileid, es hat mich sehr gerührt.
Liebe Grüße aus Südtirol
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Liebe Zuzana! Wie schön, dass wir auf diese Weise in Verbindung sind. Danke für deine Anteilnahme.
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So liebevolle Worte!
Mein Herzliches Beileid!
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Danke, liebe Sigrid!
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Liebe Frau Life Science,
ich weine mit dir, habe meine Mutter ja auch letztes Jahr verloren. Bei
mir ging es sehr tief und hat allerlei ausgelöst. Was du schreibst,
klingt wunderbar tröstlich oder besser: getröstet. Ich wünsche dir und
deiner Familie, dass der Abschied (der ja noch weiter gehen wird) weiter
so ruhig und warm und klug vonstatten geht.
Liebe Grüße
Sylvia
Sylvia Schmieder
Autorin, Dozentin, Lektorin
https://sylvia-schmieder.de
Das Tagesgedicht auf YouTube:https://www.youtube.com/@dastagesgedicht-qb2dt
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Du hast recht, der Abschied geht weiter. Ich weiß auch nicht, was noch kommt und wie lange Edeka & Co tragen werden, und überhaupt. Ich fahre auf Sicht. Danke für deine liebevolle Anteilnahme.
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Herzliches Beileid an die Familie. Ich wünsche Ihnen und der ganzen Familie viel Kraft beim Abschiednehmen und ohne Mutter und Frau weiterzuleben.
Vielen Dank für den tollen Blog. Sie sind eine Schreibkünstlerin und eine Lebenskünstlerin und kluge Beobachterin. Ich habe so viel Freude beim Lesen.
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Liebe Marion, ich freue mich sehr über Ihren herzlichen Kommentar an dieser Stelle! Danke!
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Oh, das tut mir Leid. Mein Beileid.
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Vielen Dank!
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Danke fürs Teilhaben lassen. Meine herzliche Anteilnahme.
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Gerne! Das Gedicht von Andreas Knapp habe ich öfter aufgerufen. Das Thema Dankbarkeit beschäftigt mich.
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